Bundesverfassungsgericht zur Datenspeicherung

März 19, 2008

Auch die österreichischen Rundfunkanstalten berichten über die Diskussion der Datenspeicherung in Deutschland. Folgenden Artikel möche ich an dieser Stelle veröffentlichen.

Vorratsdaten nur für “gravierende Delikte” ( Quelle: http://futurezone.orf.at/it/stories/264650/ )

Das deutsche Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat Teile des Gesetzes zur massenhaften Speicherung von Telefon- und Internet-Verbindungsdaten vorerst eingeschränkt. Vertreter der Regierungskoalition zeigten sich in ersten Reaktionen zufrieden über das Urteil.

  Nach einer am Mittwoch veröffentlichten einstweiligen Anordnung dürfen die Informationen aus der Data-Retention zunächst nur für die Verfolgung besonders schwerer Straftaten genutzt werden. Damit gaben die Karlsruher Richter dem Eilantrag acht betroffener Bürger teilweise statt. Insgesamt haben mehr als 30.000 Bürger Verfassungsbeschwerde eingelegt.

Daten dürfen gespeichert werden

Die Karlsruher Richter erlauben zwar bis auf weiteres, dass die Telekommunikationsunternehmen - wie seit dem 1. Jänner vorgeschrieben - sämtliche Daten etwa über Zeitpunkt und Dauer von Telefonaten speichern.

Sie dürfen aber dann nicht an Strafverfolgungsbehörden weitergegeben werden, wenn ihre Herausgabe zur Aufklärung weniger gravierender Delikte - etwa zur Aufspürung von Filesharern - beantragt wird. Konkret muss eine schwere Straftat im Sinne des Paragrafen 100a Absatz 2 der deutschen Strafprozessordnung Gegenstand des Ermittlungsverfahrens sein und “die Erforschung des Sachverhalts auf andere Weise wesentlich erschwert oder aussichtslos” sein.

In diesem Fall, und nur dann, dürften die Ermittler auf die im Rahmen der VDS erhobenen Daten zugreifen. Auch laut EG-Richtlinie zur Data-Retention dürfen die VDS-Daten nur zur Bekämpfung des Terrorismus und des organisierten Verbrechens eingesetzt werden.

Die Anordnung der Verfassungsrichter gilt zunächst ein halbes Jahr, kann aber - falls sich die Entscheidung in der Hauptsache hinzieht - verlängert werden.

Kein abschließendes Urteil

Der Erste Senat hat damit noch nicht abschließend über die Zulässigkeit der Vorratsdatenspeicherung entschieden, nach der die Verbindungsdaten von Telefon- und E-Mail-Verkehr - nicht die Inhalte - ein halbes Jahr lang gespeichert werden müssen. Nach den Worten der Richter können Betroffenen “Nachteile von ganz erheblichem Gewicht” drohen, weil mit Hilfe der Daten weitreichende Erkenntnisse über ihr Kommunikationsverhalten möglich seien. Deshalb dürften die Daten bis auf weiteres nur bei schweren Straftaten abgerufen werden.

Das Gericht hat der Bundesregierung aufgegeben, bis zum 1. September 2008 einen Bericht über die praktischen Auswirkungen der Datenspeicherung und der nun bekanntgegebenen einstweiligen Anordnung vorzulegen. Auf Grundlage des Berichts wollen die Richter dann entscheiden, ob und wie die einstweilige Anordnung gegebenenfalls verlängert werden kann. Mit dem Beginn der Hauptverhandlung ist deshalb vermutlich nicht vor Jahresende zu rechnen.

Es hat aber die Datenspeicherung nach Paragraf 113a Telekommunikationsgesetz, der die Speicherungspflicht regelt, nicht abgestellt, da es von seiner Befugnis, den Vollzug eines Gesetzes auszusetzen, “nur mit größter Zurückhaltung Gebrauch machen” wolle, um den Handlungsspielraum der Exekutive nicht über Gebühr einzuschränken.

40.000 Verbindungsdaten abgefragt

Allein im Jahr 2005 hatten dem Gericht zufolge die Behörden mehr als 40.000 Verbindungsdaten abgerufen, die Telekommunikationsanbieter zu Abrechnungszwecken gespeichert hatten.


Low Resistance Mobile

März 6, 2008

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In der Diskussion um den bevorstehenden Klimawandel gewinnen Ingenieursleistungen für energiesparende Produkte immer mehr an Bedeutung. Bei der diesjährigen internationalen Automobilausstellung in  Hannover  wurde neben den bereits bekannten und  serienreifen Fahrzeugen wie Prius und Polo Blue Motion der Loremo (Low Resistance Mobile) vorgestellt. Die Ursprungsidee für ein Fahrzeug der maximalen Effizienz hatte bereits 1993 Uli Sommer. Das heute in der Realisierung befindliche Konzept des Loremo wird unter anderem von der Europäischen Union unterstützt.
Der Loremo soll voraussichtlich 2009 / 2010 in Serie produziert werden und ist dann auch für den deutschen Automobilmarkt erhältlich.
Der Loremo fasziniert durch die konsequente Annahme des Satzes:
Wenig Gewicht – leicht zu bewegen.
Noch weniger Gewicht – noch leichter zu bewegen.

Diese simple physikalische Gesetzmäßigkeit wird bereits bei der Entwicklung einiger Sportwagen angenommen. Beim Massenprodukt Auto wird diese Regel allerdings bisweilen vernachlässigt.
Was macht das Loremo-Konzept so einzigartig? Ganz einfach, durch das schamlose Ausnutzen dieser Gesetzmäßigkeit und die Reduzierung von Gewicht und Luftwiderstand ist es den “Öko-Ingenieuren” gelungen, beim Loremo einen Spritverbrauch von nur 2,0l/100km zu erreichen. Der Loremo soll in zwei Versionen auf den Markt kommen und das zu relativ günstigen Preisen (ca. 15.000 Euro).
Weitere Infos finden Sie auf der offiziellen Seite: www.loremo.com


Heizpilze sind Gift für´s Klima!

März 6, 2008

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3,5 kg pro Stunde und 2.000 kg pro Jahr - so viel Kohlendioxid (CO2) produziert ein Heizpilz (bei mittlerer Leistung in fünf Monaten, sechs Stunden pro Tag). Das ist so viel Treibhausgas wie ein Auto im Jahr ausstößt (bei einer Jahresfahrleistung von 12.000 km).
Ein teurer Spa0, nicht nur für die Umwelt: Mehr als 1.000 Euro im Jahr kostet allein das Flüssiggas für den Heizpilz!
Bündnis 90 / Die Grünen empfehlen: Wer bei kalten Temperaturen draußen sitzen will, kuschelt mit dem Nachbarn, wickelt sich in eine Decke oder zieht sich warm an. Ein echt cooler Beitrag zum Klimaschutz.

Wer mehr Informationen zur Anti-Heizpilz-Kampagne der Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen im Abgeordnetenhaus wissen möchte oder wer die entsprechenden Infopostkarten bestellen möchte, der wende sich bitte an folgende Adresse:

Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im Abgeordnetenhaus von Berlin, Niederkirchnerstraße 5, 10111 Berlin-Mitte, Telefon: 030 / 23 25 24 00, E-Mail: gruene@gruene-fraktion.de, www.gruene-fraktion-berlin.de

Den Antrag der Fraktion der Grün-Alternativen-Liste in der Bezirksverordnetenversammlung Spandau zum Thema Heizpilze können Sie hier abrufen: http://gruene-berlin.de/bezirke/spandau/bvv/Anfragen_Antraege/XVIII/2007/10-07/Oktober2007.htm

Einen Artikel des Stern zu diesem Thema vom 12. November 2007 können Sie hier abrufen:

Heizpilze erhitzen die Gemüter


Hallo Welt! von Magix zu WordPress

März 6, 2008

UmzugUmzug

Hallo, wie ihr vielleicht wisst, hat der Duden nun entschieden, dass man sowohl “das” als auch “der” Weblog schreiben darf. Ich habe mich für das Weblog entschieden, weil es mich ein wenig an ein Gästebuch erinnert und der Artikel von Gästebuch ist ebenfalls “das”. Ihr seht nun mein neues Weblog, d.h. ich bin von Magix zu WordPress umgezogen, da mein Blog auf Magix leider zu oft gehakt wurde und ich die zahlreichen Trackballs nicht löschen wollte. Somit habe ich gleich das gesamte Blog bei Magix gelöscht und mich nun für WordPress entschieden. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen, Schreiben und Kommentieren. Mit besten Grüßen Martin