Juli 3, 2008

Unter diesem Motto veranstaltet der Regenbogenfonds e.V. zum 16. Mal Europas größtes Lesbisch-schwules Stadtfest im traditionellen Homo-Kiez am Nollendorfplatz in Schöneberg.
Auf 25.000 m² präsentieren sich in der Motz-, Eisenacher-, Fugger- und Kalckreuthstraße die sechs Stadtfest-Welten: »Sportwelt«, »Radiowelt«, »Reisewelt«, »Filmwelt«, »Aidswelt« und »Politikwelt« sowie das breite Spektrum lesbischer, schwuler, bisexueller und transidentischer Projekte, Vereine und Organisationen.
Neben den zahlreichen Info- und Verkaufsständen gibt es ein abwechslungsreiches kulinarisches Angebot. Und für Unterhaltung sorgen an beiden Tagen fünf Bühnen: die »Connection-Bühne« mit House und Techno, die »Beni Durrer Showbühne«, »Queere Medien« mit einem Mix der lesbischwulen Kleinkunstszene sowie die »Frauenbühne«.
Der Publikumsmagnet des Stadtfestes ist jedoch die »Hauptbühne« Eisenacher- / Ecke Fuggerstrasse! Und zu den absoluten Höhepunkten gehört auch in diesem Jahr wieder die Promi-Talkshow »Das wilde Sofa«. Gerhard Hoffmann und Biggy van Blond prüfen hier täglich von 15 bis 16 Uhr ihre Gäste aus Politik und Kultur auf Herz und Nieren. Im Anschluss an »Das wilde Sofa« ist samstags bis 23 Uhr und sonntags bis 22 Uhr ein buntes Programm von Rock bis Pop angesagt.
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Verfasst von Carl-Martin Hißler
Juni 8, 2008
Anders als im Radio zuvor angekündigt, konnten ich und ein Kumpel von mir die ILA problemlos besuchen. Morgens fuhren wir per U-Bahn bis Rudow. Ab Rudow ging es dann weiter mit dem Shuttle-Bus zum Ausstellungsgelände auf dem Flughafen Schönefeld. Besonders beeindruckend fand ich den Airbus A380. Den Rumpf des Flugzeuges fand ich nicht so spektakulär, dafür aber die enorme Flügelspannweite. Ein paar Eindrücke haben wir natürlich mit der Kamera festgehalten


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Verfasst von Carl-Martin Hißler
Juni 8, 2008

Sternfahrt 2008 - Avus

Sternfahrt 2008 - Großer Stern
Auch bei der diesjährigen Fahrradsternfahrt organisiert vom ADFC-Berlin nahmen wieder rund 250.000 Radfahrbegeisterte teil. Egal ob jung oder alt, groß oder klein .. das Radfahren an diesem sonnigen 1. Juni hat wohl allen Spaß gemacht. Besonders viel Spaß machte mir wie auch in den letzten Jahren die Fahrt auf der Avus. Nach der Abfahrt am Funkturm ging es dann über die Bismarckstraße zum Großen Stern, wo ich mit meinem Radfahrkumpel wie in jedem Jahr eine Pause einlegte. Dabei entstanden dann ein paar Bilder von den “verrücktesten” Fahrrädern (siehe Bild - extremtiefes Liegerad). Am Brandenburger Tor fand wie in jedem Jahr das Umweltfestival statt, organisiert von der >Grünen Liga<.
Bilder von der Sternfahrt 2008 in Berlin gibt es hier: http://www.adfc-berlin.de
Informationen zum Umweltfestival finden Sie hier: http://www.umweltfestival.de
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Verfasst von Carl-Martin Hißler
Mai 6, 2008

Heute war ich zu Gast bei einem Konzert, organisiert von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers AG. Das Konzert fand im Studio des Admiralspalastes statt. Es spielten die Musiker Martin Krause, Xenia Kourkoumeli, Anne Salié und Alina Pronina. Die Künstler waren aus meiner Sicht ausgezeichnet und die Musik war sehr erfrischend und hervorragend in jeder Hinsicht.
SomeHandsomeHands
SomeHandsomeHands, der Einsamkeit eines klassischen Konzertpianisten überdrüssig geworden, haben die Pianistinnen Xenia Kourkoumeli, Alina Pronina und Anne Salié einen Weg gefunden, Klassik, Moderne und Unterhaltungsmusik zu verbinden und bereiten dem Zuhörer mit einer einmaligen Besetzung einen Genuss für Auge und Ohr.
Dass die durchaus harte Arbeit sich bereits in kurzer Zeit gelohnt hat, dokumentieren außer zahlreichen Konzerterfolgen auch ein Stipendium der Doms-Stiftung, Basel, und der 1. Preis 2006 beim einzigen internationalen Wettbewerb für mehrhändiges Klavierspiel in Marktoberdorf, Deutschland.
Seit seiner Gründung im Jahr 2004 gab das Ensemble zahlreiche Konzerte in Deutschland, den Vereinigten Arabischen Emiraten und der Schweit und kann auf Live-Mitschnitte beim Bayerischen Rundfunk (KlassiXmiX Sommerparty 2007) und bei Deutschlandradio Kultur verweisen.
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Verfasst von Carl-Martin Hißler
Mai 5, 2008

BVG: Mit dem U-Bahn-Cabrio durch den Berliner Untergrund
Wer Berlin von unten kennen lernen will, dem bieten wir diese besondere Tour an. Die ungewöhnlichste Rundfahrt Berlins, denn mit einem U-Bahn-Cabrio geht es nachts in den Berliner Untergrund. Im offenen Wagen gehen Sie mit etwa 35 km/h auf Entdeckungsfahrt durch die Berliner U-Bahn-Tunnel.
Bei der rund zweistündigen Rundfahrt durch das Berliner U-Bahnnetz vermittelt Ihnen ein freundlicher Moderator viel Interessantes über die baulichen Besonderheiten, verschiedenen Tunnelbauarten und die Geschichte der Berliner U-Bahn.
Wichtiges auf einen Blick
- Das Mindestalter unserer Fahrgäste beträgt 18 Jahre, jüngere Fahrgäste können nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten mitfahren.
- Die Fahrten finden von April bis Oktober alle zwei Wochen in der Nacht von Freitag auf Samstag statt (1. Fahrt Freitag 20 Uhr, 2. Fahrt Freitag 23:30 Uhr).
- Die Fahrzeugflotte besteht aus einer Akkullok und drei Plattformwagen, die über eine Kapazität von maximal 150 Sitzplätzen verfügen.
- Da die Rundfahrt in einem offenen U-Bahnwagen vorgenommen wird, erhalten Sie bei Fahrtantritt einen Schutzhelm, den Sie während der Fahrt zu Ihrer Sicherheit tragen müssen.
- Wir sind etwa 2 Stunden unterwegs und legen dabei eine Strecke von etwa 35 Kilometern über die Gleise von mehreren U-Bahnlinien und durch mehrere Kehranlagen zurück.
- Film- und Fotoaufnahmen sind bedingt möglich. Bitte beachten Sie die Hinweise des Moderators vor Ort.
Der Preis beträgt 40 EUR pro Person pro Fahrt. Kinder unter 14 Jahren zahlen nur 25 Euro pro Person pro Fahrt.
Termine 2008:
Zur Zeit sind alle Fahrtermine bis Juli 2008 ausgebucht.
Die Termine für das zweite Halbjahr 2008 veröffentlichen wir Mitte Mai.
(Die Buchungsmöglichkeit der Fahrt hängt immer von der vorhandenen Sitzplatzkapazität ab)
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Verfasst von Carl-Martin Hißler
April 28, 2008

Frühlingserwachen?
Ist es Frühling oder ist es Sommer? Die heutigen Temperaturen von über 20°C hatten eher etwas von Sommer und weniger von Frühling. Auf dem Teufelsberg und am Teufelssee tummeln sich bei strahlend blauem Himmel zahlreiche Naturliebhaber, Mountainbiker und Drachenflieger. Der Test meines Gaskochers bei starkem “Bergwind” zeigt, dass er ohne Probleme auch unter diesen Umständen betrieben werden kann. Um den Kocher bei starkem Seitenwind anzünden zu können, empfiehlt sich natürlich ein Sturmfeuerzeug. Der Früchtetee schmeckt aber auch bei Seitenwind immer wieder gut! Mein brasilianischer Bekannter genießt die Natur und den Blick auf Berlin. Die Sonne strahlt so intensiv, dass wir Frühling von Sommer nicht unterscheiden können. Wir laufen zum Teufelssee und essen anschließend eine leckere veget. Pizza in einer Pizzeria nahe des S-Bahnhofs Heerstraße. Wir sind uns sicher, dass wir den Teufelsberg und den Grunewald sicher mal wieder besuchen werden, denn der Sommer kommt ja erst noch.

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Verfasst von Carl-Martin Hißler
April 27, 2008
Der Volksentscheid zum Erhalt des defizitären Flughafen Tempelhof ist gescheitert. Das Quorum von 25 % wurde nicht erreicht. Nur 21,7 % der wahlberechtigten Berlinerinnen und Berliner votierten für die Fortsetzung des Flugbetriebs in Tempelhof. Ich bin froh, dass sich die Mehrheit der Berlinerinnen und Berliner von den populistischen Wahlplakaten der Flugbetrieb-Befürworter nicht hat manipulieren lassen und dass sie den Hetzkampagnen gegen den Regierenden Bürgermeister nicht gefolgt ist. Mit dem Scheitern des Volksentscheides wird deutlich, dass es in Berlin keine Mehrheiten für den Erhalt des inrentablen Flughafen Tempelhof gibt und dass es in der Stadt wichtigere Probleme gibt, die man mit dem Geld der Pro-Werbekampagne hätte angehen können. Prestige und Lobbyismus waren den Befürwortern der Aufrechtherhaltung des Flugbetriebes wichtiger. Zum Glück hat Berlin anders entschieden!
Diesen Artikel empfehle ich:
Artikel der Zeit: http://www.zeit.de/news/artikel/2008/04/27/2521389.xml
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Verfasst von Carl-Martin Hißler
April 27, 2008

Heute (26.04.) war ich mit einem Bekannten zum ersten Mal im Grips Theater Berlin, dem Theater für Erwachsene, Jugendliche und Kinder. Das Theaterstück von Lutz Hübner hieß “Winner & Loser” und handelt von zwei besten Freunden: Andi versteht die Frauen und auf Julian stehen die Frauen. Sven, der dritte im Bunde, arbeitet fleißig an seinem Selbstbild. Im Internet gibt es ihn sogar dreimal. Sie spüren - ihre Zukunft ist ein Spiel ohne Anleitung. Wer kriegt den besten Job, wer die tollste Frau? Auf einer gemeinsamen Party, zu der auch Marie und ihre kleine Schwester Annika eingeladen sind, stehen die Freunde sich plötzlich als Rivalen gegenüber.
Mehr Infos zum Theaterprogramm des Grips Theaters Berlin findet man hier: http://www.grips-theater.de
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Verfasst von Carl-Martin Hißler
April 20, 2008

Am 12.04. nehme ich am Mahngang zum Zug der Erinnerung teil, der sich unter anderem gegen das (wie ich und viele Menschen finden) Fehlverhalten der Deutschen Bahn richtet. Die Deutsche Bahn hatte sich geweigert, den Zug der Erinnerung im Hauptbahnhof Berlin halten zu lassen obwohl es höchste Zeit ist, an die während der NS-Zeit deportierten und ermordeten Kinder zu erinnern. Als Vorwand gab die Deutsche Bahn technische und organisatorische Schwierigkeiten vor. Die zahlreichen Pressemitteilungen und Positionierungen kann man auf der Internetseite des gemeinnützigen Vereins deutscher Bürgerinitiativen nachlesen: http://www.zug-der-erinnerung.de.
Nach einer einstündigen Gedenkveranstaltung am Brandenburger Tor mit politischen Reden, Gesang und Zitierungen bewegt sich eine Gruppe von ca. 600 Menschen in Richtung Potsdamer Platz.
Dort angekommen beginnen wir, Kerzen und Namensschilder aufzustellen, leider nicht direkt vor der DB Zentrale sondern auf der anderen Straßenseite. Beim Auslegen der Namensschilder fällt mir auf, dass ich 20 Namensschilder in der Hand halte, die alle den gleichen Nachnamen tragen.
Die Gesamtsituation empfinde ich als sehr bedrückend. Die Kerzen sehe ich nicht nur als ein Symbol der Erinnerung und des Gedenkens, sondern auch als ein Zeichen der Hoffnung und der Aufforderung, sich weiter gegen Rassismus, Gewalt und Intoleranz einzusetzen.
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Verfasst von Carl-Martin Hißler